Foto: Sieger und Platzierte des Wettbewerbs „eifrigster Herzsportler 2019“ bei der Herzsportgruppe des VfB Stolzenau anlässlich der Weihnachtsfeier und Jahresbilanz 2019: Vorn sitzend (Mitte) der eifrigste Herzsportler Klaus Rüffer (Stolzenau) und eingerahmt von (rechts) Barbara Meyer (Anemolter) und  (links) Anneliese Gnadt (Rehburg)  mit  der Übungsleiterin Gerhild Subarew, (rechts stehend) und dem Sprecher der Herzsportgruppe Hans Rösner  (links stehend).

Seit nunmehr 30 Jahren gibt es sie, die Herzsportgruppe des VfB Stolzenau, hervorgegangen aus den ehemaligen Vereinen MTV Stolzenau und SC Stolzenau. Und 30 Jahre lang wird die Gruppe von der qualifizierten Übungsleierin Gerhild Subarew (Nienburg) sportlich geleitet. Bei dem  hergebrachten Jahresabschluss in Verbindung mit einer Weihnachtsfeier im Hotel „Zur Post“ in Stolzenau  wurde neben dem besinnlichen Teil auch die sportliche und gesellschaftliche Jahresbilanz des Jahres 2019 vom Sprecher der Herzsportgruppe, Hans Rösner (Loccum), gezogen und auch Ehrungen vorgenommen.

Unter den über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (es waren auch die Partnerinnen und Partner der Herzsportler mit eingeladen) überbrachte Hans Rösner bei diesem Jahresabschluss ausnahmsweise die Grüße des 1. Vorsitzenden Karsten Hahn und seines organisatorisch für die Herzsportgruppe zuständigen 2. Vorsitzenden Jürgen Heidtmann. Beide waren wegen der letzten Vorbereitungen der wenige Tage später  stattgefundenen   großen Feier anlässlich  des 10-jährigen Bestehens des VfB nach der damaligen Fusion der beiden früheren obengenannten Sportvereine zum VfB Stolzenau verhindert. Der Vereinsvorstand  ließ übermitteln, dass  man die besonderen Aktivitäten  dieser speziellen Sparte sehr schätze, die eine der tragenden Säulen des Vereins darstellte. Mit einem vorzüglichen Weihnachtsmenü stimmte sich die Gesellschaft auf den weiteren Verlauf des Abends ein.

Gruppensprecher Rösner machte im besinnlichen Teil der Zusammenkunft im weihnachtlich geschmückten Saal die besondere Bedeutung der Herzsportgruppe und Ihre soziale Aufgabenstellung deutlich. Die Herzsportlerinnen und Herzsportler  wollen durch ihre regelmäßige sportliche Betätigung nicht nur selbst etwas für ihre Gesundheit und Gesunderhaltung tun, sondern auch Fröhlichkeit, Geselligkeit und Kameradschaft pflegen.

Die inzwischen sehr mitgliederstarke  Gesamtgruppe (Sport wird daher  in zwei Gruppen durchgeführt) mit Frauen und Männern aus Stolzenau und weiteren 21 verschiedenen Orten des Südkreises hat das mögliche Limit der vertretbaren Mitgliederstärke erreicht. Es können bis auf Weiteres keine neuen Mitglieder aufgenommen werden. Rösner, selbst schon seit 17 Jahren Mitglied und seit 2007 Sprecher und organisatorischer Leiter der Gruppe, stellte fest, dass die Herzsportgruppe  eine sehr illustere, eingeschworene, aufgeschlossene und lebensfrohe Gemeinschaft Gleichgesinnter ist, die sich aber von ihren schicksalsbedingten Lebensereignissen nicht unterkriegen lassen wollen. Der gemeinsame Sport hält sie fit und schweißt zusammen, ohne dass man sich ständig beklagt oder bemitleidet. Devise: „Nicht mehr die erste Elite, doch noch mit viel Schwung“ zitiere der Gruppensprecher  die erste Zeile des Liedes der Herzsportler, das man von Zeit mal wieder nach der Melodie „Hoch auf dem/gelben/Wagen“.


Es wurden von verschiedenen Teilnehmern besinnliche und nachdenkenswerte Gedanken, Gedichte, aber auch  fröhliche Geschichten vorgetragen und  gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, die am Keyaboard vom Aktiven der Gruppe, Horst Gloger (Loccum), begleitet wurden. Dies rundete den Hauptteil der Zusammenkunft stimmungsvoll ab, bevor es schließlich  für die  Herzsportler jeweils  noch ein kleines Geschenk und die verdienstvolle Übungsleiterin Gerhild Subarew ein prächtiges Blumengebinde gab.

Während des geselligen Teils erstattete dann Gruppensprecher Hans Rösner  den Jahresbericht 2019. Unter dem Beifall der Anwesenden dankte er besonders der Übungsleiterin Gerhild Subarew, die seit Gründung der Gruppe vor 30 Jahren die sportliche Leitung wahrnimmt. Es gab viel Lob und Anerkennung, denn sie verstehe  es immer wieder in jeder Woche, so der Gruppensprecher, die Sportlerinnen und Sportler  zu motivieren und lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Langweilig sei es nie.

Klaus Rüffer eifrigster Herzsportler 2019

Rösner berichtete dann, dass die Beteiligung an den Sportabenden über das ganze Jahr hinweg sehr gut war; die durchschnittliche Beteiligung unter Berücksichtigung beider Gruppen der Sparte lag bei 50 Teilnehmern; die Gesamtgruppe ist mit Aktiven und Gästen voll ausgelastet (die einzige Gruppe des VfB, die keine „Nachwuchssorgen“ hat). Das älteste Mitglied der Gruppe ist 88 Jahre alt, das jüngste Mitglied 51 Jahre. Das Durchschnittsalter der 64-köpfigen Gruppe, davon 28 Frauen (= 44%)  beträgt 68 Jahre.

Dass es den Mitgliedern auch dauerhaft Spaß und Freude bereitet und man daher gern und auch langfristig dabei bleibt, auch wenn teilweise die Kostenübernahme-Zusagen der Kranken- oder Rentenkassen abgelaufen sind, macht die Zahl der 17 Aktiven deutlich, die bereits 10 und mehr Jahre mitmachen.

Bei dem seit 2011 ausgelobten Wettbewerb um einen gestifteten Wanderpreis für die beste Beteiligung an den Sportabenden gab es ein enges „Kopf- an Kopfrennen“.

Als Sieger und damit Jahresbester und eifrigster Herzsportler 2019  mit 41 Teilnahmen von insgesamt 41 durchgeführten Sportabenden wurde  Klaus Rüffer (Stolzenau) proklamiert und ihm Siegerurkunde  und der Wanderpreis,  überreicht. Nur sehr knapp dahinter teilen sich  Platz 2 mit 40 Teilnahmen: Anneliese Gnadt  (Rehburg), Simone Knauth (Uchte), Barbara Meyer (Anemolter), Gerhard Plate (Voigtei) und Manfred Riedel (Steyerberg). Platz 3 mit jeweils 39 Beteiligungen teilen sich: Werner Bicknese (Steyerberg), Harald Kirchhoff (Loccum) und Wolfgang Sieling (Stolzeau). Und nur dreimal fehlten  mit 38 Teilnahmen auf Platz 4 Marlies Pahst (Liebenau), Erwin Brickmann (Liebenau), Dieter Denker (Wellie) und Günter Frerichs (Liebenau). Die Beteiligungsbesten der Plätze zwei bis vier  erhielten jeweils eine Urkunde.

Im Berichtsjahr 2019 wurden neben den wöchentlichen Sportabenden die jährlich inzwischen traditionellen Zusammenkünfte, teilweise auch mit den Partnerinnen und Partnern, wie Grünkohlessen, Spargelessen, Grillen und  die Weihnachtsfeier mit jeweils sehr guter Beteiligung durchgeführt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft war mit einer Urkunde und Ehrennadel Helene Holt (Uchte) bereits bei der Vereins-Mitgliederversammlung geehrt worden. Aus Rösners Bericht konnte auch entnommen werden, dass die Pflege der Kameradschaft zu besonderen Anlässen wie markanten Geburtstagen, Ehejubiläen, Krankheitsfällen aber auch Trauerfällen großgeschrieben und auch praktiziert wird. Am 7. September 2019 konnte die Herzsportgruppe mit über 80 Teilnehmern/-innen in sehr festlichem  Rahmen das 30-jährige Bestehen feiern. Dabei wurden vom Verein den Herzsportlerinnen und Herzsportlern neue Sportshirts mit Jubiläumsaufdruck  übergeben. Hans Rösner dankte dem Vereinsvorstand noch einmal für dieses Geschenk sowie die großzügige Ausgestaltung der Jubiläumsfeier.

Schließlich hob Gruppensprecher Rösner am Schluss seines Jahresberichtes mit viel Lob, Dank und Anerkennung an den VfB-Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Karsten Hahn und dem 2. Vorsitzenden Jürgen Heidtmann an der Spitze  die hervorragende Zusammenarbeit, Aufgeschlossenheit, die gewährten Hilfen und die Unterstützung eine positive Bilanz hervor. „Herzsport ist mehr als nur körperliche Betätigung, sondern Herzsport ist auch geprägt von wichtigen Idealen wie Kameradschaft, Freundschaft, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Toleranz, aber auch Mitgefühl in und mit Belangen der anderen Sportlerinnen und Sportler sowie Spaß und Freude am gemeinsamen Tun und Handeln -sportlich wie auch zwischenmenschlich- nach dem Motto: „Einer für Alle und Alle für einen“,  fasste der Berichterstatter das Gesamtresultat des Jahresberichtes zusammen.  

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