Coronarsport (REHA)

Gesundheitsbewusster Sport unter ärztlicher Aufsicht

Alle Trainingseinheiten finden unter ausgebildeter Leitung von

 

Gerhild Subarew

 

und einem praktizierenden Arzt in der Sporthalle der Weser Kampfbahn in Stolzenau statt.

Aufgrund des übergroßen Zuspruchs und der begrenzten Plätze können im Moment keine weiteren Mitglieder aufgenommen werden.

Übungsabende und -orte

  

Alter Geschlecht Tag Zeit Ort
  m/w Dienstag 18:00 - 19:15 Weserkampfbahn
  m/w Dienstag 19:15 - 20:30 Weserkampfbahn

 

 hier gehts lang zu aktuellen Meldungen aus der Sparte.

Pressemitteilung

 

HERZSPORTGRUPPE ERHIELT NEUEN DEFIBRILLATOR

 

VfB Vorstand verbessert gesundheitliche Vorsorge der Herzsportler

 

Stolzenau/Südkreis. Sicherheit für alle Sportlerinnen und Sportler des VfB Stolzenau allgemein, aber insbesondere auch die gesundheitliche Vorsorge der aktiven Frauen und Männer  der mitgliederstarken und seit 1989 bestehenden Herzsportgruppe, die aus Stolzenau und 18 weiteren Orten des Südkreises kommen) liegt dem rührigen Vorstand des VfB Stolzenau besonders am Herzen.

 

Es gibt für die Aktivität der Herzsportler gewisse Grundregeln, ohne die keine der wöchentlichen Sportstunden der beiden Gruppen dieser speziellen Sparte startet. 1. Erst wenn einer der planmäßig eingesetzten Ärzte anwesend ist, dürfen die sportlichen Übungen beginnen. Der Arzt bleibt solange in der Sporthalle, bis die letzten Übungen beider Gruppen abgeschlossen sind.  2. Ein speziell  und auf die Gesundheitsbilder der Herzsportler  abgestimmter und bestückter Arztkoffer muss in der Sporthalle griffbereit stehen, damit evtl. auftretende Herz- oder Kreislaufprobleme vom anwesenden Arzt sofort und mit geeigneten Mitteln behandelt werden kann und dazu gehört 3. dass ein geeignetes Wiederbelebungsgerät, ein Defibrillator, für einen möglichen Ernstfall einsatzbereit vorhanden ist. Defibrillation ist der medizinische Begriff für die Beseitigung von Herzmuskelstörungen.

 

Dr. Christoph Müller (Stolzenau) der sich seit über 25 Jahren bei der ärztlichen Betreuung der Herzsportgruppe beteiligt und engagiert, indem er  auch die Organisation der ärztlichen Dienste in einem Dienstplan mit Ärzten aus Stolzenau, Uchte und dem Krankenhaus in Stolzenau wahrnimmt. Dr. Müller hatte dem VfB-Vorstand empfohlen, den seit über 20 Jahren im Dienst befindlichen schweren und in einem Metallkoffer befindlichen Defibrillator, der inzwischen bei den jährlich vorgeschriebenen Überprüfungen auch nicht unerhebliche Kosen verursacht, gegen ein neues, modernes und handliches Gerät auszuwechseln. Der VfB-Vorstand sah sofort die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung im Interesse der Sicherheit der Herzsportlerinnen  und  Herzsportler ein. In Absprache mit Dr. Müller wurde umgehend  ein geeignetes Gerät ausgewählt und in Auftrag gegeben.

 

Ein neuer Defibrillator ist nun nicht gerade preiswert und die Kosten würden die Kasse des Vereins erheblich belasten. Dem VfB-Vorstand gelang es schließlich, die Sparkassenstiftung der ehemaligen Sparkasse Stolzenau mit einem begründeten Antrag zu überzeugen und zu gewinnen, die Anschaffung des neuen Defibrillator mit einem namhaften Zuschuss zu ermöglichen und zu unterstützen.

Und so wurde bei einem der jüngsten Sportabende der Herzsportgruppe der neue Defibrillator aus der Hand des Initiator Dr. Christoph  Müller im Beisein des Vorsitzenden der Sparkassenstiftung Stolzenau, Wilfried Buschhorn (ein früherer langjähriger Mitarbeiter der Zweckverbandssparkasse Stolzenau) an den für die Herzsportgruppe zuständigen 2. Vorsitzenden Jürgen Heidtmann in Anwesenheit auch des 1. Vorsitzenden Karsten Hahn und damit in die Obhut der Herzsportgruppe übergeben. Eine sehr große Zahl der Mitglieder aus beiden Gruppen der Herzsportgruppe wohnte in ihren bordeauxroten Polo-Shirts, die sie bei den Sportabenden tragen, in der Sporthalle der Weserkampfbahn bei.

 

2. Vorsitzender Jürgen Heidtmann dankte Dr. Müller für seine Initiative zur notwendigen Neuanschaffung eines Defibrillators und dem Vorsitzenden Wilfried Buschhorn von der Sparkassenstiftung für die großzügige Spende zur Beschaffung dieses wichtigen Gerätes. Er sprach gleichzeitig den Wunsch und die Hoffnung aus, dass das Gerät niemals  benötigt werden möge. Dr. Müller beschrieb das neue, relativ kleine und handliche Gerät als das zur Zeit modernste auf dem Markt befindliche medizinische Gerät nach neustem Stand der Technik für die Wiederbelebung. Die nach Dienstplan bei der Herzsportgruppe im Laufe eines Jahres tätigen Ärzte wurden in die einfache Handhabung des Gerätes eingewiesen. Der neue Defibrillator ist so konzipieret, dass er im Ernstfall bei der Bedienung die Handhabung sprachlich unterstützt. Dadurch könnte das Gerät auch sachgerecht von Laien bedient werden.

 

Wilfried Buschhorn hob in einem kurzen Grußwort hervor, dass die Sparkassenstiftung die Herzsportgruppe als besonders wertvoll ihre Mitglieder  schätzt und daher gern das neue Gerät bezuschusst habe. Auch er wünschte, dass das Gerät möglichst niemals zum Einsatz kommen möge. Der Sprecher der Herzsportgruppe, Hans Rösner (Loccum), dankte dem Vorstand des VfB  auch namens der Übungsleiterin Gerhild Subarew (Nienburg) für seine fürsorgliche Maßnahme der Ersatzbeschaffung eines Defibrillators und der Sparkassenstiftung für die großzügige Spende. Ein weiteren Dank ging auch an Dr. Müler für sein langjähriges Engagement und die Initiative zur Beschaffung eines neuen Defibrillators. Rösner dankte aber dem Vereinsvorstand aber auch für die sonstigen in diesem Jahr bereits übergebenen und von  der Sparte gewünschten diversen neuen Sportgeräte als Ersatz für verschlissene Gerätschaften. Dem VfB-Vorstand zollte der Sprecher der Herzsportgruppe auch besonderen Dank, dass man die Belange der Gruppe stets berücksichtige und  sie auch durch die Vorstandsmitglieder persönlich begleitet und  betreut werde. Ein „dicker“ Beifall der anwesenden Aktiven der Herzsportgruppe unterstrich diese Dankes- und Lobworte.

 

 

Freude bei der Übergabe des neuen Defibrillator durch Dr. Christoph Müller(3. Von rechts) an den 2. Vorsitzenden des VfB Stolzenau, Jürgen Heidtmann (links), Es freuen sich mit (von rechts) 1. Vorsitzender Karsten Hahn, der sich bei Wilfried Buschhorn von der Sparkassenstiftung bedankt, 2. von links,SpreherderherzsportgruppeHansRösner,3. Von links: Übungsleiterin Gerhild Subarew.

HERZSPORTLER VON „HERINGSFÄNGERMUSEUM“ HEIMSEN BEGEISTERT

 

Die über 30-köpfdige Besuchergruppe unter Leitung der Übungsleiterin Gerhild Subarew (Nienburg) und des Sprechers der Gruppe, Hans Rösner (Loccum) hatte einen sehr interessanten und äußerst informativen Nachmittag. Viele hatten schon bei der Ausschreibung und Einladung zu diesem Museumsbesuch ungläubig gefragt: „Heringsfänger hier bei uns auf dem flachen Land?“ Aber man war dann unter fachkundiger Führung von Mitgliedern des Museumsvorstandes mehr als beeindruckt, von dem was man zu hören und zu sehen bekam.

 

Die Museumsbesucher ließen sich im Haupthaus des Museums in den einzelnen Abteilungen zum Heringsfang aufmerksam informieren. In einer Pause zwischen den Besichtigungsteilen „Heringsfang“ und „Dörfliches Leben“ gab es für die Besuchergruppe eine rustikale Kaffeepause mit zwei verschiedenen hervorragenden einheimischen Kuchensorten.

 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stolzenauer Herzsportgruppe des VfB mit ihren Partnerinnen und Partnern waren begeistert und beeindruckt von dem ehrenamtlich und dennoch professionell geführten und gestalteten  Museum „besonderer Art“. Einhellige Meinung: „Es war ein toller und erlebnisreicher Nachmittag. Ein Besuch dieses Museums lohnt sich.“ Und auch das Preis-/Leistungsverhältnis im kombinierten Eintrittsgeld einschließlich Führung und Kaffeetafel stimmt. Gut gelaunt und fröhlich stellte sich dann die Besuchergruppe zum abschließenden Erinnerungs-Gruppenfoto.

       Herzsportgruppe des VfB  Stolzenau

                                                                                 23.12.2015

PRESSEMITTEILUNG

 

GÜNTER FRERICHS EIFRIGSTER HERZSPORTLER 2015

Herzsportgruppe des VfB Stolzenau zog bei Weihnachtsfeier Jahresbilanz

Stolzenau/Südkreis. Seit nunmehr 26 Jahren gibt es sie, die Herzsportgruppe des VfB Stolzenau, hervorgegangen aus dem ehemaligen SC Stolzenau. Und 26 Jahre lang wird die Gruppe von der qualifizierten Übungsleierin Gerhild Subarew (Nienburg) sportlich geleitet. Bei der  hergebrachten Weihnachtsfeier im Hotel Sieling in Liebenau wurde neben dem besinnlichen Teil auch die sportliche und gesellschaftliche Jahresbilanz des auslaufenden Jahres vom Sprecher der Herzsportgruppe, Hans Rösner (Loccum), gezogen und auch Ehrungen vorgenommen.

Unter den über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (es waren auch die Partnerinnen und Partner der Herzsportler mit eingeladen) konnte Hans Rösner auch den für die Gruppe zuständigen 2. Vorsitzenden Jürgen Heidtmann (Stolzenau) begrüßen, der die Grüße und Wünsche des VfB-Vorstandes überbrachte. Er lobte die besondere Aktivität dieser speziellen Sparte, die eine der tragenden Säulen des Vereins darstellt. Mit einem vorzüglichen Weihnachtsmenü stimmte sich die Gesellschaft auf den weiteren Verlauf des Abends ein.

Gruppensprecher Rösner machte im besinnlichen Teil der Zusammenkunft im weihnachtlich geschmückten Saal die besondere Bedeutung der Herzsportgruppe und Ihre soziale Aufgabenstellung deutlich. Gemeinsame schicksalsbedingte Erkrankungen haben die Herzsportler zusammengeführt. Sie unterziehen sich auf ärztliche Empfehlung in dieser Sportgruppe einem ambulanten Funktionstraining unter besonderer qualifizierter Leitung und ärztlicher Aufsicht. Die Herzsportlerinnen und Herzsportler  wollen durch ihre regelmäßige sportliche Betätigung nicht nur selbst etwas für ihre Gesundheit und Gesunderhaltung tun, sondern auch Fröhlichkeit, Geselligkeit und Kameradschaft pflegen.

Die inzwischen über 60-köpfige Gesamtgruppe (Sport wird in zwei Gruppen durchgeführt) mit Frauen und Männern aus 18 verschiedenen Orten des Südkreises ist eine sehr illustere, eingeschworene, aufgeschlossene und lebensfrohe Gemeinschaft Gleichgesinnter, die sich aber von ihren schicksalsbedingten Lebensereignissen nicht unterkriegen lassen wollen. Der gemeinsame Sport hält sie fit und schweißt zusammen, ohne dass man sich ständig beklagt oder bemitleidet. Albert Zillmer (Uchte), seit über 13 Jahren beim Herzsport dabei, trug besinnliche und nachdenkenswerte Gedanken vor, es wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, die am Keabord von Zillmers Frau begleitet wurden. Gedichte und kleine Geschichten, die Mitglieder der Herzsportgruppe vortrugen rundeten den Hauptteil der Zusammenkunft stimmungsvoll ab, bevor es schließlich  für die  Herzsportler jeweils  noch ein kleines Geschenk gab.

Während des anschließenden geselligen Teils erstattete dann Gruppensprecher Hans Rösner  den Jahresbericht. Unter dem Beifall der Anwesenden dankte er besonders der Übungsleiterin Gerhild Subarew, die seit Gründung der Gruppe vor 26 Jahren die sportliche Leitung wahrnimmt. Es gab viel Lob und Anerkennung, denn Gerhild Subarew verstehe  es immer wieder in jeder Woche, so der Gruppensprecher, die Sportlerinnen und Sportler  zu motivieren und lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Langweilig sei es nie.

Rösner berichtete dann, dass die Beteiligung an den Sportabenden über das ganze Jahr hinweg sehr gut war; die durchschnittliche Beteiligung unter Berücksichtigung beider Gruppen der Sparte lag bei 45 Teilnehmern; die Gesamtgruppe zählte im auslaufenden 65 Aktive (die einzige Gruppe des VfB, die keine „Nachwuchssorgen“ hat). Es gab diverse Sportabende bei denen 50 und mehr Teilnehmer mitmachten. Das älteste Mitglied der Gruppe ist 87 Jahre alt (ein besonders noch sehr vitaler Mann), das jüngste Mitglied ist 51 Jahre alt. Das Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre.

Dass es den Mitgliedern auch dauerhaft Spaß und Freude bereitet und man daher gern und auch langfristig dabei bleibt, auch wenn teilweise die Kostenübernahme-Zusagen der Kranken- oder Rentenkassen abgelaufen sind, macht die Zahl der 19 Aktiven deutlich, die bereits 13 und mehr Jahre mitmachen. Klaus Seidemann (Uchte) führt diese Liste an; er ist bereits von Anfang an dabei und wurde im Frühjahr vom VfB für eine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Werner Marx (Stolzenau) kann auf eine 22-Jährige und Helene Holt (Uchte) auf eine 21-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Für seine 20-jährige Mitgliedschaft wurde jetzt bei der Jahresabschlussfeier Eberhard Kühn (Stolzenau) mit einer Urkunde der Herzsportgruppe ausgezeichnet.

Bei dem im Jahr 2011 ausgelobten Wettbewerb um einen gestifteten Wanderpreis für die beste Beteiligung an den Sportabenden gab es ein enges Kopf- an Kopfrennen. Als Sieger und damit Jahresbester und eifrigster Herzsportler wurde Günter Frerichs (Liebenau) proklamiert und ihm Siegerurkunde und Wanderpreis  aus der Hand des 2. VfB-Vorsitzenden Jürgen Heidtmann überreicht. Nur sehr knapp dahinter teilen sich Platz 2: Barbara Meyer (Stolzenau), Harald Hennig (Nendorf) und Gerhard Plate (Voigtei) mit jeweils 42 Teilnahmen.

Platz 3 mit jeweils 41 Beteiligungen teilen sich: Anneliese Gnadt (Rehburg), Werner Bicknese (Steyerberg), Erwin Brickmann (Liebenau) und Dieter Denker (Wellie). Auf Platz 4 landeten Marie-Luise Wiebking (Wellie) und Manfred Kampmann (Liebenau) mit jeweils 39 Teilnahmen. Es folgen auf Platz 5 mit jeweils 39 Teilnahmen: Erika Menze (Stolzenau), Peter Joachimi (Stolzenau) und Robert Lempenauer (Deblinghausen). Die Beteiligungsbesten der Plätze zwei bis fünf erhielten jeweils eine Urkunde.

Im Berichtsjahr 2015 wurden neben den wöchentlichen Sportabenden die jährlich inzwischen traditionellen Zusammenkünfte, teilweise auch mit den Partnerinnen und Partnern, wie Grünkohlessen, Spargelessen, Grillen und diese Weihnachtsfeier mit jeweils guter Beteiligung durchgeführt, die auch wieder in dem an dem Abend verteilten Jahresterminkalender 2016 enthalten sind.

Aus Rösners Bericht konnte auch entnommen werden, dass die Pflege der Kameradschaft zu besonderen Anlässen wie markanten Geburtstagen, Ehejubiläen, Krankheitsfällen aber auch Trauerfällen großgeschrieben und auch praktiziert wird.

Seit 2009 wurde dem VfB bzw. der Herzsportgruppe vom Deutschen Turnerbund (DTB) und dem Niedersächsischen Turnerbund (NTB) für die herausragenden Leistungen im Bereich Gesundheitssport und qualitativer Vermittlung gesundheitsfördernder Bewegungsangebote das QUALITÄTSSIEGEL „PLUSPUNKTR GESUNDHEIT des DTB/NTB verliehen. Dies ist besonders ein hervorragender Verdienst der erfahrenen Übungsleiterin Gerhild Subarew.

Schließlich hob Gruppensprecher Rösner am Schluss seines Jahresberichtes mit viel Lob, Dank und Anerkennung an den VfB-Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Karsten Hahn und dem 2. Vorsitzenden Jürgen Heidetmann an der Spitze  die hervorragende Zusammenarbeit, Aufgeschlossenheit und die gewährten Hilfen und die Unterstützung eine positive Bilanz hervor. „Herzsport ist mehr als nur körperliche Betätigung, sondern Herzsport ist auch geprägt von wichtigen Idealen wie Kameradschaft, Freundschaft, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Toleranz, aber auch Mitgefühl in und mit Belangen der anderen Sportlerinnen und Sportler sowie Spaß und Freude am gemeinsamen Tun und Handeln -sportlich wie auch zwischenmenschlich- nach dem Motto: ‚Einer für Alle und Alle für einen‘“,  fasste der Redner das Gesamtresultat des Jahresberichtes zusammen.

(Text: Hans Rösner, Sprecher der Herzsportgruppe des VfB Stolzenau)

25 Jahre Herzsportgruppe

 

„NICHT MEHR DIE ERSTE ELITE, DOCH NOCH MIT SEHR VIEL SCHWUNG“

Seit 25-Jahren Herzsport in Stolzenau /

 Positive Rückschau bei gelungener  Jubiläumsfeier /

Übungsleiterin Gerhild Subarew seit 25 Jahren dabei /Ehrungen

Stolzenau/Südkreis. „Nicht mehr die erste Elite, doch noch mit sehr viel Schwung“, sangen die zahlreichen Herzsportlerinnen und Herzsportler des VfB Stolzenau mit Hingabe und Überzeugung zusammen mit ihren Gästen mit Ihrem eigens getexteten sechstrophigen Herzsportlied nach der Melodie „Hochauf dem gelben Wagen“ im „Hotel zur Post in Stolzenau“. Die 62-köpfige sehr aktive und illustere Herzsportgruppe des VfB Stolzenau, deren Mitglieder nicht nur aus Stolzenau sondern noch weiteren 17 Orten des Südkreises kommen, konnte jetzt unter großer Beteiligung und mit zahlreichen Gästen ihr 25-jähriges Bestehen in einem gelungenen und festlichen Rahmen im Vereinslokal feiern.

Der Sprecher der Herzsportgruppe, Hans Rösner (Loccum) hatte für die Jubiläumsfeier ein exaktes und abwechslungsreiches Programm mit einigen Überraschungen als Höhepunkte erstellt, dass von den Mitgliedern der Herzsportgruppe und den geladenen Ehrengästen Anerkennung und  Applaus  erfuhr.

Neben den fast vollzählig erschienenen Aktiven der Herzsportgruppe, teilweise mit ihren Partnerinnen und Partnern, konnte Rösner als Moderator  der Jubiläumsveranstaltung auch einige Ehrengäste begrüßen: neben dem 1. Vorsitzenden des VfB Stolzenau Karsten Hahn und seinem Stellvertreter Jürgen Heidtmann waren der Bürgermeister der Gemeinde Stolzenau, Hans-Hermann Steinmann, den Vorsitzenden des Turnkreises Nienburg, Helmut Lange, den Ehrenvorsitzenden des Turnkreises, Ernst Eickhoff, den Vertreter der Volksbank Steyerberg, Ansgar Nordmeier sowie aus den Reihen der betreuenden Ärzte Dr. Clemens Stein (Uchte) und Wlodzimierz Wloch (Stolzenau). Ein besonders herzlicher Willkommensgruß galt dem ehemaligen Vorsitzenden des früheren SC Stolzenau, Karl-Heinz Büsching, der vor 25-Jahren mit zu den „Geburtshelfern“ der Herzsportgruppe zählte, sowie dem ehemaligen Vorsitzenden des VfB Stolzenau, Dr. Christian Hilgartner.

In seinem Grußwort bezeichnete der VfB-Vorsitzende Karsten Hahn die Gründung der Herzsportgruppe vor 25 Jahren, damals unter dem ehemaligen SC Stolzenau, als sehr gute und positive Entscheidung. Er erinnerte an den damaligen Mitinitiator und Vorsitzenden des SC, Karl-Heinz Büsching, und freute sich diesen bei der Jubiläumsfeier begrüßen zu können. Zu den Mitinitiatoren der Gründung der Herzsportgruppe zählten u.a. auch Dr. Christoph  Müller (Stolzenau) und der damalige Kreissportbund-Vorsitzende Fritz Thäte.

Als absoluten Glücksgriff bewertete Hahn, dass man seinerzeit als Übungsleiterin Gerhild Subarew aus Nienburg gewinnen konnte, die nun schon ununterbrochen 25 Jahre erfolgreich die Gruppe sportlich leitet und betreut. Er sprach ihr einen besonderen Dank sowie Anerkennung für ihre unermüdliche und erfolgreiche Arbeit aus. Der VfB-Vorsitzende erinnerte auch an die Grundgedanken zur Gründung einer Herzsportgruppe im Jahr 1989. Es gab seinerzeit neue medizinische Erkenntnisse, betroffenen Menschen  in zumutbarem und leistbarem Maße unter Betreuung von sportlich besonders  ausgebildeten und qualifizierten Übungsleitern/-innen und  unter ärztlicher Begleitung eine sportliche Betätigung anzubieten. Damit sollten -und das gilt im Wesentlichen auch heute noch- von Herz- und Kreislauferkrankungen betroffene Menschen durch regelmäßigen Rehabilitationssport auf Dauer entweder wieder in das Arbeitsleben bzw. im Rentenalter  in die Gesellschaft eingegliedert und fit gehalten werden.

Karsten Hahn lobte die rührige Herzsportgruppe mit  ihrer erfahrenen Übungsleiterin Gerhild Subarew  und ihrem agilen Sprecher Hans Rösner als illustere, eingeschworene, aufgeschlossene und lebensfrohe Gemeinschaft Gleichgesinnter. Und er fügte schmunzelnd an alle Mitglieder der Gruppe hinzu: „Für uns als Vorstand dieses Vereins ist es schön zu wissen, dass es sich bei Ihnen um eine „pflegeleichte“ Sparte handelt, auf die wir uns verlassen können.“ Der Vorsitzende erinnerte schließlich noch an zurückliegende gemeinsame Maßnahmen und aktuell geplante Dinge und rief dann den Mitgliedern der Herzsportgruppe zu, weiterhin so aktiv mitzumachen und ermunterte sie mit einem Zitat des Sprechers der Gruppe beim Jahresrückblick 2013: „Lassen Sie sich nicht unterkriegen!“ Mit großem Lob und  Dank für sein Engagement überreicht Hahn dem Sprecher der Gruppe, Hans Rösner, ein Präsent.

Nach diesem Grußwort hatte der Sprecher der Herzsportgruppe und Organisator der Feier geschickt einen ersten Überraschungs-Programmpunkt parat, der vorher im Programm nicht angekündigt war. Seit einem Jahr gibt es im VfB Stolzenau unter Leitung von Tina Straaß die „TEEN-DANCE-GRUPPE“  mit Mädchen im Alter von ab 10 bis 12/13 Jahren. Diese Gruppe hatte als „Jubiläumsgeschenk“ für die Mitglieder der Herzsportgruppe zwei rhythmisch-poppige Tänze einstudiert, die die Mädchen gekonnt vorführten, darunter auch ein bekannter Titel der Sängerin  Helene Fischer. Die Mädchen dieser quirligen Nachwuchstruppe des VfB und ihre Trainerin wurden mit tosendem Beifall für ihren Premiere-Auftritt belohnt, und Tina Straas außerdem mit einem herrlichen Blumenstrauß.

Dann wurde zum kulinarischen Teil der Feier übergeleitet. Doch bevor sich alle Gäste an dem reichlichen Kuchenbüffet aus zahlreichen Torten und Kuchen aus Spenden der Mitglieder der Herzsportgruppe bzw. deren Frauen laben konnten, wurden die Sportlerinnen und Sportler der Herzsportgruppe und alle Gäste aufgefordert, sich mit den sechs Strophen  des Liedes der Herzsportler, auf die bevorstehende Kaffeetafel einzustimmen. Das Lied wurde mit wenigen Strophen vor etlichen Jahren einmal kreiert und zu der 25-Jahrfdeier jetzt im Text entsprechend aufgerüstet. Das Lied wurde nach der Melodie des bekannten Liedes „Hoch auf dem Gelben Wagen“ gesungen und beschreibt die herzsportlichen Tätigkeiten und Eigenschaften, eingeleitet in der ersten Strophe mit den Sätzen: „Nicht mehr die erste Elite, doch noch mit sehr viel Schwung. Nicht mehr in voller Blüte, aber im Herzen jung. Kommen wir hier zusammen, freun‘ uns bei Tanz uns Spiel. Der Alltag ist dann vergessen, Freude ist unser Ziel“ usw.

Die Kaffeetafel wurde musikalisch mit passenden Kaffeehausmelodien des Alleinunterhalters Stefan Lindenberg aus Münchehagen untermalt, der auch gekonnt die nach  dem Programm entstehenden Pausen ausfüllte und insgesamt zu einer ausgezeichneten Stimmung beitrug.

Dem Sprecher der Herzsportgruppe, Hans Rösner, blieb es dann vorbehalten, einen umfassenden Rückblick auf die 25-jährige Geschichte der Gruppe vorzutragen, der detailliert allen Aktiven und Gästen ein hervorragenden  Einblick von der  Entstehung und Entwicklung dieser Sparte des VfB Stolzenau bot, die ihren Ursprung am 5. September 1989 im damaligen SC Stolzenau hatte. Neben den bereits im Grußwort des VfB-Vorsitzenden Karsten Hahn erwähnten Personen zählen auch der damalige 2. SC-Vorsitzende Fritz Kortum und das schon seit Jahren verstorbene Mitglied Heinz Gaida sowie Gerhild und Peter Subarew.

Mit einem nachdenklichen Prolog, den der Sprecher der Herzsportgruppe vortrug, wurde aller Verstorbenen gedacht. Dazu hatten sich alle Anwesenden zu einer Schweigeminute von ihren Plätzen erhoben.

In den 1980-er Jahren hatten in besonderen  Maße koronare Herzerkrankungen zugenommen: gehäufte Angina pectoris, ein- oder mehrfach durchgemachte Herzinfarkte, Dreigefäßerkrankungen mit einer Einengung von mehr als 70 Prozent, schlechte linksventrikuläre Funktion und deutliche Herzvergrößerung, größeres Herzwand-Aneurysma sowie ausgeprägte verschiedenartige Risikofaktoren und weitere ähnliche Erkrankungen. Dies führte dazu, dass Ärzte und Krankenkassen ihren entsprechenden Patienten empfahlen, sich einer geeigneten und vor allem ärztlich überwachten sportlichen Betätigung zu unterziehen.  Meistens kamen diese Empfehlungen jedoch nach vorhergehenden Rehamßnahmen. Und das war letztlich auch mit ein  Grund zur Gründung der Herzsportgruppe in Stolzenau.

Die Gruppe startete vor 25 Jahren mit 15 Mitgliedern. Dr. Christoph Müller (Stolzenau) übernahm die Organisation des jährlichen Dienstplanes der betreuenden Ärzte aus Stolzenau und Umgebung. Er nimmt diese Funktion bis heute -also 25 Jahre-  zuverlässig war. Gerhild Subarew aus Nienburg, die damals schon vergleichbare Sportgruppen in Nienburg leitete und schon über Erfahrungen damit verfügte, wurde als Übungsleiterin eingesetzt. Seit Gründung finden die wöchentlichen Sportabende in der Sporthalle an der Weserkampfbahn statt; seit Jahren wegen der ständig gestiegenen Mitgliederzahlen in zwei Gruppen.

Die Krankenkassen waren im Anfangsstadium sehr angetan von  diesem sportlichen Angebot für ihre betroffenen Patienten. Die Verordnungen wurden recht großzügig periodisch erteilt. Doch inzwischen tun sich einige der über 20 Krankenkassen, aus denen Patienten in der Herzsportgruppe mitmachen, manchmal recht schwer, Wiederholungsverordnungen auszusprechen. Erfreut sei man aber, so Rösner, dass in jüngster Zeit sich die Kassen wieder unkomplizierter und großzügiger zeigen und offensichtlich erkennen, dass dieser Vorsorgesport auch zum Vorteil der Kassen erfolgt.

Von 1989 bis 2003 nahm Heinz Gaida (Stolzenau) nicht nur die Funktion des Spartenleiters, sondern auch das Abrechnungswesen mit den Krankenkassen wahr. Werner Marx (Stolzenau) übernahm ab 1999 das Abrechnungswesen und von 2003 ab auch zusätzlich die Funktion des Spartenleiters wahr. Er legte 2009 diese Doppelfunktion nieder.

Die Herzsportgruppe setzte sich seit Beginn an nicht nur aus Mitgliedern des Sitzes des Vereins, Stolzenau, zusammen sondern auch aus zahlreichen Orten des Südkreises; heute sind es neben Stolzenau weitere 17 Orte. Seit 1990 wurden neben dem Sport auch zusätzliche gesellige Veranstaltungen durchgeführt, die von 1990 bis 31. Januar 2001 vom leider schon verstorbenen Otto Maske (Uchte), einem Onkel des bekannten Boxers Henry Maske, organisiert wurden. Danach übernahm Kurt Kronenberg (Liebenau) mit Unterstützung von Helene Holt (Uchte) diese Funktion bis 2003. Helene Holt blieb dann in ihrer Funktion weiter tätig, während die Leitung der Organisation Albert Zillmer (Uchte) ab 2004 übernahm. Beide wirkten dann bis Ende 2006 für die Gruppe. Seit Januar 2007 übernahm dann Hans Rösner (Loccum) allein die Funktion des Sprechers mit den Aufgaben der Organisation des internen Gruppenlebens und Vertretung der Gruppe gegenüber dem Vereinsvorstand.

Der Rückblick enthielt auch detailliert zahlreiche Veranstaltungen und Fahrten, die angeboten und durchgeführt wurden. Seit über zehn Jahren gehören inzwischen traditionell fest zum geselligen Jahresprogramm das Grünkohlessen, das Spargelessen, das gemeinsame Grillen zu Beginn der jährlichen Sommerpause und die Weihnachtsfeier mit Jahresabschluss. Bis auf das Grillen sind zu den anderen Zusammenkünften auch immer die Partnerinnen und Partner der Aktiven der Herzsportgruppe mit eingeladen.

Das Jahr 2009 hatte zwei wichtige Punkte für die Herzsportgruppe zu verzeichnen: dem Verein und damit der Herzsportgruppe und ihrer Übungsleiterin wurde erstmals von Deutschen Turnerbund (DTB) und dem Niedersächsischen Turnerbunde (NTB) das Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit“ des DTB verliehen. Ein besonderer Verdienst der qualifizierten Übungsleiterin Gerhild Subarew. Diese Auszeichnung sei ein besonderes Markensiegel für den Verein und man sei gemeinsam stolz darauf, erklärte Hans Rösner. Das Qualitätssiegel wurde 2011 erneut und jetzt zu diesem Jubiläum zum dritten Mal für weitere zwei Jahre verliehen.

Das zweite besondere Ereignis 2009 war die Verschmelzung der Stolzenauer Sportvereine SC und MTV zum neuen VfB Stolzenau (Verein für Breitensport), die auch für die Herzsportgruppe problemlos verlief. In Zusammenarbeit mit der neuen Vereinsführung konnte einiges Positives für die Gruppe erreicht werden unter anderem eine Verbesserung der Beleuchtung der Zuwegung von der Straße zur Sporthalle und 2013 die Ausstattung der kompletten Herzsportgruppe mit einer einheitlichen bordeauxroten Sportbekleidung, „mit der wir eine sehr gute Figur und einen guten Eindruck machen“, hob der Gruppensprecher hervor.

Die jetzige Herzsportgruppe zählt 62 Mitglieder. Aber das ist das absolute Maximum, so dass ein Aufnahmestopp ausgesprochen wurde. Rösner: „Wir sind wohl fast die einzige Sparte des VfB, die keine ‚Nachwuchssorgen’ hat“. Das Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre; das älteste aktive Mitglied ist 86 Jahre, das jüngste Mitglied Mitte 50. Die Beteiligung an den wöchentlichen Sportabenden ist hervorragend. Je Woche beteiligen sich im Durchschnitt  50 bis 55 Mitglieder der beiden Gruppe an den Sportabenden. 20 aktive Mitglieder sind bereits 12 und mehr Jahre dabei, das sind 32 Prozent der Gruppenmitglieder, ein Zeichen, dass es Spaß und Freude macht, mitzumachen.

Mit viel Dank an einzelne Mitglieder und den Vereinsvorstand zog Sprecher Hans Rösner eine sehr positive Bilanz. Die Gruppe ist im Verein nicht nur etabliert, sondern anerkannt und geschätzt. Schicksalsbedingte  Lebensereignisse haben die Mitglieder der Gruppe zusammengebracht. Die Gemeinschaft der Gruppenmitglieder ist vorbildlich. Der gemeinsame Sport hält fit und schweißt zusammen, ohne sich nur ständig zu beklagen oder zu bemitleiden. Man sei  miteinander und füreinander da, hob Rösner hervor. Man kümmere sich um einander und macht sich Sorgen, wenn jemand mal öfter fehlt. Und so wurde aus der Feier heraus von allen Anwesenden ein Genesungsgruß an einen erkrankten Sportkameraden unterschrieben. „Eine gute Sache, die Herzsportgruppe, eine Selbsthilfegruppe und bemerkenswerte Solidaritätsgemeinschaft“ stelle der Gruppensprecher zum Schluss seines Rückblickes zufrieden und anerkennend fest.

 

Auch Ehrungen wurden vorgenommen: Klaus Seidemann (Uchte) ist das langjährigste Mitglied  mit 24  Jahren; er erhielt ein Präsent. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Helene Holt (Uchte) und Heinrich Meyer (Wellie) mit einer Urkunde ausgezeichnet. Dr. Christoph Müller organisiert seit 25 Jahren ununterbrochen den ärztlichen Dienst. Dafür wird ihm eine Dank-Ehren-Urkunde nachgereicht, da er aus familiären Gründen leider nicht anwesend sein konnte.

Der Vorsitzende des Turnkreises Nienburg, Helmut Lange, überbrachte die Grüße und Wünsche des Turnkreises. Er hob die wertvolle Arbeit der Herzsportgruppen anerkennend hervor. Er freute sich über die rührigen Aktivitäten der Gruppe, die ein wichtiger Eckpfeiler des VfB Stolzenau sei. Neben einen Gastgeschenk für die Herzsportgruppe hatte Lange aber auch noch eine Ehrung mit im Gepäck: er überreichte Übungsleiterin Gerhild Subarew die Urkunde mit der erneuten Verleihung des Qualitätssiegels „Pluspunkt Gesundheit“ des DTB/NTB und lobte die engagierte qualitativ hervorragende Arbeit der Übungsleiterin.

Gerhild Subarew ist seit 25 Jahren ununterbrochen für die Herzsportgruppe mit großem persönlichem Einsatz tätig. Dafür sprachen VfB-Vorsitzender Karsten Hahn und der Sprecher der Gruppe, Hans Rösner, nicht nur ein dickes Lob, sondern auch Dank und Anerkennung aus und ehrten Gerhild Subarew mit einer Ehrenurkunde für ihre 25-jährige Tätigkeit und einem prächtigen Blumenstrauß.

Und dann steuerte die Jubiläumsfeier dem absoluten ÜberraschungsHöhepunkt zu, den sich Hans Rösner ausgedacht   und vorher nicht verraten hatte, auch einem weiteren sportlichen Programmpunkt, Tanz-Vorführungen des Ehepaares Sabine und Klaus Hellwig aus Stolzenau. Die beiden hatten sich auf Anfrage spontan bereiterklärt, mit ein paar Tanzvorführungen die Zusammenkunft der Herzsportgruppe zu verschönen und zwar dankenswerterweise honorarfrei. Das Ehepaar Hellwig ist tanzsportlich im TKW Nienburg aktiv und tanzt leistungsmäßig im Bereich der Standardtänze in der B-Klasse, tanzt aber sportlich auch alle anderen Tanzarten.

Drei Tänze standen auf dem Programm und zu jedem Tanz hatte Sabine Hellwig ein anderes Kleid angezogen. Die zwischen den Vorführungen und dem Garderobenwechsel entstandenen kleine Pausen überbrückte Musikus Stefan Lindenberg gekonnt mit fröhlicher Musik, auch zum Mitsingen und Schunkeln.

In einer der Pausen hielt der Stolzenauer Bürgermeister Hans-Hermann Steinmann sein Grußwort. Er überbrachte nicht nur die Grüße von Rat und Verwaltung sondern auch ein kleines Geschenk für die Freud- und Leidkasse der Herzsportgruppe. In seinem Grußwort fand der Bürgermeister auch lobende und anerkennende Worte für die Tätigkeit der Herzsportgruppe und betonte den Wert dieser Sportart. Er ging aber auch auf allgemeine augenblickliche kommunale Angelegenheiten und Problemstellungen ein, wobei er besonders auch die problematische Situation der ehrenamtlichen Tätigkeiten allgemein und auch in der entsprechenden Funktion der kommunalen Vertretungen, z,B, eines ehrenamtlichen Bürgermeisters, ansprach. Er sprach abschließend seine Anerkennung für die würdige und gelungene Jubiläumsveranstaltung aus.

Das Tanzpaar Hellwig führte einen „Quick-Stepp-Tanz“, einen „Wiener Walzer“ sowie eine „Rumba“ vor. Die Veranstaltungsteilnehmer waren begeistert und  quittierten sämtliche Vorführungen mit lebhaftem und donnerndem Applaus, so dass schließlich das Tanzpaar  mit einem „Disco-Fox“ eine Zugabe tanzte. Alle Tänze wurden nicht nur sportlich gekonnt, sondern auch graziös vorgetragen und die Eleganz der Kleidung der Tänzer trug dazu einen beachtlichen Teil bei. Ein prächtiger Blumenstrauß wurde Sabine und Klaus Hellwig als Belohnung von Hans Rösner überreicht. Bei lebhaften Gesprächen, musikalischer Untermalung und auch Gesang klang die 25-Jahrfeier aus. Text: Hans Rösner Fotos: Jürgen Heidtmann

 

 

 

 

 

Herzsport (auch Coronarsport oder Koronarsport genannt) ist eine Rehabilitationsmaßnahme für Patienten mit kardialen Erkrankungen. Nach Abschluss der kardiologischen Behandlung wird zur Wiederherstellung bzw. Optimierung der durch die Erkrankung möglicherweise reduzierten körperlichen Fähigkeiten der Herzsport ärztlich verordnet und von den Krankenkassen je nach Krankheitsbild des Einzelnen finanziell über einen kurzen Zeitraum (1-2 Jahre) oder längere Zeiträume gefördert.

Das Angebot richtet sich besonders an Personen mit:

  • Herzinfarkt
  • Klappenfehler
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bypass

Unsere ambulante Herzsportgruppe wird generell während den Übungszeiten von einem erfahrenen Arzt betreut und einer speziell ausgebildeten Fachübungsleiterin geleitet.

Selbstverständlich ist eine Notfallausrüstung verpflichtend vorhanden!

Die Ziele der Herzsportgruppe:
(stets unter Berücksichtigung medizinischer und sportwissenschaftlicher Erkenntnisse)

  • Sensibilisierung für die eigene Erkrankung und deren Ursachen
  • Vermittlung der persönlichen Belastungsmöglichkeiten
  • Verbesserung der Ausdauer und Koordination
  • Entlastung des Herzens durch Verbesserung der Alltagsbewegungen
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit und individuelle Rückkehr zum „Wohlfühlen" das Erlernen von Entspannungsübungen.


Herzsport wird Ihren persönlichen Voraussetzungen angepasst. Speziell und individuell dosiert werden Sie ihre eigene körperliche Leistung wiederherstellen oder steigern. Regelmäßiger Sport kann aber auch einem Herzinfarkt vorbeugen oder einem erneuten Aderverschluss vorbeugen.

 

 

Sprechen Sie Ihren Hausarzt, Internisten und Kardiologen auf Herzsport an.


Voraussetzungen für die Teilnahme an den Übungsstunden der Herzsportgruppe

  • Ärztliche Verordnung ( Hausarzt, oder behandelnder Arzt)
  • Antrag auf Förderung von Rehabilitationssport bei Ihrer Krankenkasse oder Rentenversicherung

Also auf geht`s, kommen Sie zu uns und machen Sie sich fit.

Sie werden es nicht bereuen.


Ihre Coronarsportgruppe